Gedanken über Comics,
grafische Literatur
und den ganzen Rest

Hintergrund

Silvester 2017

Reboot mit Raketen

31. Dezember 2017
Schon erstaunlich, welche magischen Kräfte wir auch heute noch dem Jahreswechsel zubilligen: Alle Misserfolge, Enttäuschungen und Verfehlungen des vergangenen Jahres werden mit den heute Nacht Schlag zwölf in den Himmel geschossenen Raketen pulverisiert, so dass wir anschließend in einem blütenfrischen Neuen Jahr von derartigen Altlasten befreit wieder durchstarten können. Wer Superheldencomics liest, dem dürfte das bekannt vorkommen: Man nennt es Reboot.[weiterlesen]
Alan Moore hat genug

Sag zum Abschied leise Iä!

04. September 2017
In Zeiten, zu denen es sich sogar Päpste erlauben, die Vorzüge des Pensionärsdaseins zu genießen, sollte es keiner besonderen Erwähnung wert sein, wenn sich ein Comicautor in den Ruhestand verabschiedet. Dass Alan Moores entsprechende Ankündigung dennoch beträchtliche Wellen geschlagen hat, zeigt, dass er nach wie vor einer der ganz fetten Karpfen im Teich ist.
Zum Abschied führt er uns nun noch einmal durch die unheimlichen Welten von HP Lovecraft – und versammelt ein letztes Mal eine Gruppe guter alter Bekannter.[weiterlesen]
Slanted #17

Schräge Typen

15. August 2017
Normalerweise ist der ALLESFRESSER ja immer seiner Zeit voraus, aber hin und wieder fällt ihm auch ein älteres Druckerzeugnis in die Hände - in diesem Fall die schon 2012 erschienene Ausgabe 17 von SLANTED, einem Fachmagazin für Grafikdesign und Typographie. Sie widmet sich dem Thema Schrift im Comic – und überrascht mit einem Beispiel, das man in diesem Umfeld nicht unbedingt erwarten würde.[weiterlesen]
Netflix kauft ein

Millarworld statt Marvelverse

10. August 2017
Dem Comic-Autor Mark Millar wird schon seit längerem unterstellt, er beackere nur deshalb so fleißig den kargen Boden der Comicbranche, weil er darauf vertraut, dass immer mal wieder eines seiner Pflänzchen bis in den Himmel des wesentlich lukrativeren Film- und Fernsehbusiness’ aufschießt. Sollte an diesen Vorwürfen etwas dran sein, müsste man dem Schotten nun wohl dazu gratulieren, dass sein Plan endgültig aufgegangen ist: Medienberichten zufolge hat er seinen Verlag Millarworld, in dem seine eigenen Kreationen seit 2004 erscheinen, nun für eine Summe zwischen 50 und 100 Millionen Dollar an Netflix verkauft. [weiterlesen]